Endlich werden die Tage wieder länger, der Himmel blauer und wir genießen es, uns im Freien aufzuhalten.

Aber warum ist das so? Warum sehnen wir uns nach dem Winter nach Sonne und frischer Luft, und können gar nicht genug von Aktivitäten bekommen, die sich draußen abspielen? Wir schauen gerne in den blauen Himmel, und das Meer oder Gewässer sind eine Wohltat für unsere Augen und für unseren Gemütszustand.

Unser Gehirn verbindet blaues Licht mit Glück. Das sogenannte Glückshormon Serotonin wird ausgeschüttet und wir bekommen gute Laune, sind leistungsfähiger und haben eine bessere Immunabwehr. Blaues Licht macht uns wach, bereits 15-20 Minuten blaues Licht wirkt stärker als 3 Tassen Kaffee (über die Wirkung von blauem Licht gibt es mittlerweile zahlreiche Studien).

Unser Biorhythmus wird stabilisiert. Hier kommt nun im Gegenzug das Hormon Melatonin ins Spiel, welches uns unter anderem schläfrig werden lässt. Melatonin funktioniert jedoch nur dann optimal, wenn tagsüber genügend Serotonin ausgeschüttet wurde.

Das bedeutet für uns, wenn unsere Hormone im Gleichgewicht sind, dann können wir besser mit Stress umgehen, sind insgesamt zufriedener und entspannter und schlafen tiefer und somit auch besser.

Ich benutze bei meinen Klienten gerne eine Blaulichtbrille, die entweder konstant blau leuchtet oder auch rechts/links wechselseitig blinkt, was die beiden Gehirnhälften bilateral stimuliert und so eine effektive Unterstützung in meiner Arbeit ist. Die Brille erhöht ganz nebenbei die kognitiven Fähigkeiten, so dass oft nur durch Reden schon wichtige Erkenntnisse kommen und die Lösung für ein Problem in vielen Fällen schneller erarbeitet werden kann.