Allein in Deutschland sind mittlerweile fast 300.000 Menschen an Parkinson erkrankt.

Bereits vor 200 Jahren wurde die Nervenkrankheit entdeckt und seitdem immer weiter erforscht.

Bei den Betroffenen liegt ein Mangel an dem Botenstoff Dopamin im Gehirn vor, der unter anderen die Bewegungsabläufe steuert. Automatismen in der Bewegung sind dadurch gestört.

Aktivierende Therapien sind neben der Medikamentengabe wichtige Maßnahmen, um den Krankheitsverlauf zu bremsen.

Durch Studien ist es deutschen Neurologen nun gelungen, die Krankheit über eine kleine Hautprobe bereits vor ihrem Ausbruch nachzuweisen.

Das Eiweiß Alpha-Synuclein lagert sich in Nervenzellen im Gehirn von Parkinson-Patienten ab und kann jetzt auch in Hautzellen nachgewiesen werden. Die Eiweißablagerungen können so schon Jahre vor sichtbarem Ausbruch der Krankheit erkannt werden.

Dadurch könnten vorbeugende Medikamente gegeben werden, die momentan entwickelt werden. Die bisher unheilbare Erkrankung könnte so frühzeitig verlangsamt und vielleicht sogar gestoppt werden.

Es scheint, als sei ein wichtiger Durchbruch in der Forschung gelungen, was viele Betroffene und Angehörige hoffen lassen kann.